Vergessen Sie die Kalorien - das fordert jedenfalls der Journalist Hans-Ulrich Grimm in seinem neuesten Buch. Nicht zu große Portionen würden zu Übergewicht führen, sondern "fremde Botenstoffe" aus
der Nahrung seien die heimlichen Dickmacher. Auf seiner Liste der Verdächtigen stehen Glutamat, Aromastoffe, Trans-Fettsäuren und hormonell wirksame Chemikalien wie Bisphenol A oder Nonylphenole.
Sie sind in zahlreichen industriellen Lebensmitteln und Kunststoffverpackungen enthalten und sollen die feinen Regelmechanismen des Hunger-Sättigungs-Systems umprogrammieren. Die lange Beweisliste
für diese Behauptung erscheint recht weit hergeholt. Sie reicht von Skandalen im Leistungssport und der Tiermast über Umweltchemikalien im Essen bis hin zu zahlreichen persönlichen Schicksalen.
Auch die vielen Zitate aus der Tagespresse tragen nicht gerade zur Glaubwürdigkeit bei. Letztendlich ist Grimms These, Übergewicht sei ausschließlich eine Sache der Botenstoffe, allenfalls ein
Puzzlestein eines nicht enträtselten Ganzen.
(Andreas Loos)
Also da bin ich mir jetzt nicht so sicher ob ich das glauben soll. Auf einer Studie hab ich mich mit einem Arzt besprochen der sagte: "Vergessen Sie alles von wegen: dass man bestimmte Lebensmittel zu einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr essen soll, Abnahme durch vorwiegend oder ausschliesslicher Zufuhr bestimmter Lebensmittel die angeblich mehr Kalorien verbrennen als sie dem Körper zuführen, unausgewogene Diäten, genauso wie irgendwelche Turbo-10Kg-pro-Woche-Abnahme-Wunderdiaten die mit Sicherheit keine sind.
Was unter dem Strich zählt sind Kalorien pro Tag. Ob ich diese jetzt am frühen morgen schon zusammen kriege, oder verteilt über den ganzen Tag, sei völlig egal. Natürlich macht eine Verteilung über den Tag Sinn, damit sich der Hunger in Grenzen hält, damit es zu keiner Überlastung von Magen und Darm kommt, desweiteren kann man mit kleineren für den Magen schonenden Mengen den Hunger tatsächlich eindämmen.
Und letztendlich ist es völlig egal was man ist, auf die Ausgewogenheit kommt es an. Und wer Lust auf ein Stück Pizza hat, soll das Stück Pizza essen. Nur eben nicht übermäßig.
In diesem Zusammenhang kann man das wohl einzig sinnvollste Diät-Programm namens Weightwatcher empfehlen. Essen darf man alles, nur eben in begrenzter Menge. Nach einer Formel werden Fett- und Kalorien Anteile in Punkte umgerechnet, um es den Teilnehmern zu erleichtern mit der Übersicht, was bzw. wieviel man schon gegessen hat. Letztendlich spielt es also doch eine Rolle wieviele Kalorien man sich zuführt, natürlich auch beim Fett.
Kommentarnr1
gepostet von
salty
am 11.08.2008 à 20h02
"...ob ich das glauben soll." Vielleicht nochmal die letzten beiden Sätze lesen... ;-)
Wer mit WW klarkommt - bitte. Ziel ist immer, dass es irgendwann ohne Zählen, egal ob Kalorien oder Punkte klappt, das individuell optimale Gewicht zu erreichen und zu halten
Sorry, aber das mit den Kalorien stimmt einfach nicht. Der Verbrauch ist höchst flexibel genauso wie die Verwertungsmöglichkeiten des einzelnen Menschen. Während der eine Ballaststoffe unverdaut ausscheidet, zieht der andere dank der passenden Darmflora daraus jede Menge Energie. Isst man weniger, senkt der Körper den Verbrauch.
Wieso sollten Menschen eher abnehmen, wenn sie ausreichend schlafen, wenn doch dann eigentlich der Kalorienverbrauch niedriger ist? Wieso macht es einen Unterschied, ob man zum Frühstück 2 Eier oder einen Bagel mit gleicher Kalorienzahl verspeist? Wieso spielt es eine Rolle, ob man bei der Mahlzeit fern sieht?
Natürlich kann man abnehmen, wenn man hungert. Wer das sein Leben lang machen möchte, dem sei das gegönnt. Aber notwendig ist es nicht.
Auch wenn ich das Buch jetzt nicht gelesen habe, so kenne ich einige der erwähnten Substanzen und teilweise die Forscher, die schon lange sehr verblüffende Erkenntnisse dazu haben. Beispielsweise das Bisphenol-A, das ein gewisser Frederick vom Saal seit langem untersucht. Er konnte tatsächlich nachweisen, dass Menschen umso dicker sind, umso mehr sie davon im Körper angesammelt haben. Erstaunlich, oder?
Naja, ansonsten könnte ich noch mein eigenes Buch als Lektüre empfehlen. Das gibt's zumindest im Internet kostenlos... 8-)
Kommentarnr2
gepostet von
Horst
am 12.08.2008 à 11h45
:
Sich selbst entdecken, die eigenen Bedürfnisse erkennen, Ziele setzen und erreichen - zufrieden und glücklich werden, das auch ausstrahlen und an Attraktivität und Lebensqualität gewinnen.
Was unter dem Strich zählt sind Kalorien pro Tag. Ob ich diese jetzt am frühen morgen schon zusammen kriege, oder verteilt über den ganzen Tag, sei völlig egal. Natürlich macht eine Verteilung über den Tag Sinn, damit sich der Hunger in Grenzen hält, damit es zu keiner Überlastung von Magen und Darm kommt, desweiteren kann man mit kleineren für den Magen schonenden Mengen den Hunger tatsächlich eindämmen.
Und letztendlich ist es völlig egal was man ist, auf die Ausgewogenheit kommt es an. Und wer Lust auf ein Stück Pizza hat, soll das Stück Pizza essen. Nur eben nicht übermäßig.
In diesem Zusammenhang kann man das wohl einzig sinnvollste Diät-Programm namens Weightwatcher empfehlen. Essen darf man alles, nur eben in begrenzter Menge. Nach einer Formel werden Fett- und Kalorien Anteile in Punkte umgerechnet, um es den Teilnehmern zu erleichtern mit der Übersicht, was bzw. wieviel man schon gegessen hat. Letztendlich spielt es also doch eine Rolle wieviele Kalorien man sich zuführt, natürlich auch beim Fett.
Wer mit WW klarkommt - bitte. Ziel ist immer, dass es irgendwann ohne Zählen, egal ob Kalorien oder Punkte klappt, das individuell optimale Gewicht zu erreichen und zu halten