Dienstag, 22. juli 2008
... und wie man ihn mal nicht in Ausbackteig und frittiert zubrereitet. Die fetttriefenden "Gummiringe" sind sowieso nicht der Hit...

Also Octopus,
Fressnet mag ihn natürlich am liebsten in Essig gegart... wodurch er wunderbar weich und zart wie Kalbfleisch wird (sagt die Volksküche) - das braucht zwei Stunden köcheln. Wer ihn aber nicht essigsauer mag, muss in den zwei Stunden etwas anderes damit machen, um ein entsprechendes Ergebnis zu erzielen. Nämlich des Tier "weichklopfen". Der griechische Fischer lässt das seine Frau machen und zwar gleich, wenn er mit dem Ding nach Hausekommt, das heisst mitten in der Nacht. Eigene Urlaubs-Efahrung... ;-)

Dazu nimmt sie ihn wohl an den Fangarmen und knallt ihn - wirklich stundenlang - irgendwo dagegen, einen Stein, die Hauswand..., keine Ahnung, ich hab's nur gehört und eigentlich wollte ich schlafen...

Wenn man ihn dann noch kurz kocht, in Stücke schneidet, und die mit Zwiebeln und ein paar anderen Zutaten (Rotwein?) eine gute Stunde zum Schmoren in den Topf tut, schmeckt das aber echt lecker :-)
von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Balance
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