Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) befürwortet das Werbeverbot für Junk Food und Softdrinks bei Kindern und Jugendlichen. Damit unterstützt sie die
Forderungen der Internationalen Adipositas-Gesellschaft (IOTF/IASO) und des Weltverbraucherverbandes (CI) nach einem globalen und rechtlich verbindlichen Kodex für ein Werbeverbot von
Lebensmitteln, die zu fetthaltig, zu süß und zu salzig sind – so genanntem „Junk Food“ – sowie von zuckerreichen alkoholfreien Getränken bei Kindern und Jugendlichen. (...)
Die Meldung taucht zur Zeit ja öfter auf... Nach einem Erlebnis, das ich gestern - und so ähnlich schon häufiger - hatte, frage ich mich, ob's das denn wirklich bringt.
Kurz vor Mittag bin ich noch schnell zu unserem Supermarkt - Zimt war alle, und meine Jungs hatten Milchreis geordert ;-). Wie ich mein Rad absperre, kommt eine Mutter mit ihrem (nehme ich
zumindest mal an) Kleinkind auf dem Arm aus dem Laden. Das Zwergi wird vielleicht ein knappes Jahr alt gewesen sein, selber laufen konnte es jedenfalls noch nicht, das habe ich gesehen, als
Mami den Einkaufswagen weggräumt hat.
Und was hatte das Kind in Hand? Und auch im und um den Mund? Eben eine von den Schnitten mit der rot-weissen Verpackung. Die hat es bestimmt in der Fernsehwerbung gesehen und wollte unbedingt
eine haben...;-)
Kommentieren muss ich das jetzt wohl nicht... Vielleicht sollte man aber über ein Werbeverbot bei Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten nachdenken???
Noch was: In der Fernsehprogramm-Beilage unserer Tageszeitung ist ein Rezept für leckere Erbeer-Joghurt-Schnitten - mit Milchschnitten als "Boden"... Wem fällt denn sowas ein? Schade um die
Erdbeeren...Da passt es dann auch, dass in jedem Heft mindestens drei Anzeigen für irgendwelche Super-Schlank-Fat-Burner-Mittelchen, bei deren Einnahme man hemmungslos weiteressen (den einen
Buchstaben mehr kann jeder, der es für nötig hält ;-), gedanklich einfügen) darf, drin sind.
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