Vorweg herzlichen Dank an diejenigen, die sich gestern (und auch schon früher) mit meiner Frage, wie sich "satt sein" denn anfühle,
beschäftigt und einen Kommentar zumArtikelhinterlassen haben.
Wie dasSättigungsgefühlentsteht, und dass an der Entstehung mehrere Faktoren beteiligt sind, kann man erkären (oder es zumindest versuchen...)bzw. inFachbüchern und -artikelnnachlesen. Inzwischen
wissen auch die meisten, dass er verzögert, d.h. nach 15 - 20 Minuten einsetzt, und dass langsam essen deshalb hilft, die Verzehrsmenge zu reduzieren.
Trotzdem fällt es schwer, das Gefühl zu beschreiben - man "merkt das halt". Wenn die Grenze zwischen satt und zu viel gegessen allerdings oft genug (regelmäßig) überschritten wird, geht das
natürliche Sättigungsgefühl verloren, dann merkt man das eben nicht mehr.
Kann man es wieder lernen? Möglich... Indem man lernt, "normale" (am besten von Ernährugnsberater zeigen lassen) Portionen zu essen, sich dabei ausreichend Zeit lässt und anschließend durch
Achtsamkeits- und Körperwahrnehmungsübungen herauszufinden versucht, wie sich das denn jetzt anfühlt. Das ist nur der physiologische Aspekt, oft hat die Hunger- bzw. Sättigungsproblematik ganz
andere Ursachen, womit ich an meinen Grenzen angekommen bin und auf die Psychologie verweisen muss.
Dass uns die Beschreibung von "satt sein" so schwer fällt, liegt m.E. auch daran, dass es der Normalzustand und Hunger die Ausnahme ist. Das ist beim Trinken genauso: Wir können beschreiben, wie
sich Durst anfühlt, mit nicht durstig (sitt?... wenn es sich denn manifestiert...) ist das schon schwieriger. Wäre es dagegen umgekehrt, also Hunger und Durst der Normalzustand, sähe es wohl anders
aus...
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Sich selbst entdecken, die eigenen Bedürfnisse erkennen, Ziele setzen und erreichen - zufrieden und glücklich werden, das auch ausstrahlen und an Attraktivität und Lebensqualität gewinnen.
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