Dienstag, 4. märz 2008
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11:35
Neugierig wie ich bin, habe ich mich mal durch das
Focus-Gesundheit-Forum geklickt und bin dabei ziemlich schnell auf einen
Beitrag über Essprobleme gestoßen. Eine Betroffene schildert ihr Verhältnis zu Essen, u.a. ihren Ekel davor. Sie fragt, inwieweit es Sinn
macht, deshalb eine Ernährungsberaterin zu konsultieren.
Der Antwort von Dr. Höllering kann ich nur zustimmen:
"Eine Ernährungsberaterin kann Ihnen nur sagen, was gesund für Sie wäre, aber mit Ihrem Ekel und den anderen psychischen Gründen für Ihre Essstörung wäre sie überfordert. Ich denke, dass Sie
darüber mit Ihren Psychotherapeuten sprechen sollten."
Richtig, und wenn man eine Ökotrophologin erwischt, kann die einem noch erklären, wie ein Dampfdrucktopf (Schnellkochtopf) oder die Microwelle funktioniert, wie das mit dem Waschen und Putzen so
ist, oder wie man sein Wohneigentum am günstigsten finanziert... und noch so einiges mehr, was den Haushalt betrifft. Aber mit dem bisschen Psychologie, das im Studium vermittelt wird, kommen wir
nun wirklich nicht weit, das ist definitiv eine Aufgabe für Psychotherapeuten.
Leider ist es oft auch so, dass die Betroffenen oft nicht wahrhaben oder akzepieren wollen, dass sie an einer Essstörung leiden und reagieren verstört oder ablehend auf den Vorschlag, einen
Psychotherapeuten aufzusuchen. Da bleibt dann nur noch gut zureden und ermutigen. Dazu zwingen, der Sache auf den Grund zu gehen, kann und will ich keinen, das bleibt die eigene Entscheidung...
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