Die aktuelle Ausgabe der GLAMOUR war schon mal Auslöser für einen Artikel in diesem Blog. Unter obiger Überschrift
findet sich auf S.170 folgender Text:
"Zumindest nicht für das Kilo, das Sie zugenommen haben. Studien haben jetzt belegt, dass unser Körper ab dem 20. Lebensjahr pro Jahr knapp 100 Gramm Muskeln abbaut und in Fett umwandelt -
das bedeutet in 10 Jahren ein Kilo mehr."
Falsch! das heißt doch zunächt einmal, dass ich ein Kilo Muskeln weniger und stattdessen ein Kilo Fett mehr habe, bei theoretisch gleichem (Gesamt-)
Körpergewicht. Jetzt ist es aber so, dass ich für den Unterhalt von Muskulatur Energie aufwenden muss, selbt wenn sie sich im Ruezustand befindet, für's Fettgewebe aber nicht. Und das ist der
Punkt: Fett statt Muskeln bedeutet weniger Energiebedarf!
Und jetzt kommt eben doch die Eigenverantwortung. Wie reagiere ich darauf?
1. Gar nicht. Ich kann es einfach hinnehmen, der Prozess Fett statt Muskeln geht immer weiter, ich nehme mehr Energie als ich brauche und nehme entsprechend zu. Selber schuld!
2. Ich werde aktiv, dazu habe ich zwei Möglichkeiten. Dem geringeren Energiebedarf entsprechend weniger oder anders essen,. Dann nehme ich zwar nicht zu, am Umbauprozess ändert
es aber nichts, fetter werde ich trotzdem. (Und der Energiebedarf verringert sich immer weiter). Für sinnvoller halte ich es aber, dem Abbau von Muskeln entgegen zu wirken. Wenn Muskeln
regelmäßig benutzt werden, dann baut sie der Körper auch nicht ab, er braucht sie ja, um den Anforderungen gerecht zu werden, die ihm gestellt werden. Muskeln zu erhalten, die nicht genutzt
werden hält er dagegen schlicht für Energieverschwendung - weg damit!
Regelmäßige körperliche Aktivität kann dieses Problem verhindern. Was die Muskulatur betrifft, gilt einfach:
Use it or lose it!
Und wer, außer man selbst ,sollte dafür verantworlich sein?
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