Freitag, 15. februar 2008
Foodwatch fordet eine sogenannte Nährwert-Ampel zu Lebensmittelkennzeichnung.
http://naturtipps.over-blog.net/article-16630141.html
Wir scheinen ja nun wirklich für alles eine Reglementierung zu brauchen. Das entbindet uns von der Eigenverantwortung, schon toll, wenn man an nichts mehr selbst schuld ist. Von wegen: "Wer macht
uns dick?" und so...
Aber wer kann im Ernst glauben, dass ein Paar rote, gelbe und grüne Punkte auf den Lebensmittelverpackungen von jetzt auf gleich ändern, was sich über Jahrzehnte im Bereich Ernährung entwickelt
hat? Von der Bewegung wollte ja eh keiner reden...
Achtung -Provokation:
Wenn ich mir jetzt die Ergebnisse aus der online-Umfrage von "hart aber fair"
http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2008/20080213.php5?akt=1
anschaue, bietet sich ein anderer Lössungsvorschlag geradezu an. Nachdem mehr als drei Vierteln der Teilnehmer (inwieweit die repräsentativ sind - keine Ahnung!) der niedrige Preis wichtiger ist
als die Qualität von Lebensmitteln, könnte man doch gesetzlich festlegen, dass "gutes, gesundes" Essen viel weniger kosten muss als "schlechtes, ungesundes". Entsprechende Bewertungskriterien und
Regeln werden den dafür zuständigen schon einfallen.
von équilibriste
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veröffentlicht in: Ernährung
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