SVEDIE leidet an Gicht und bittet die Bloggergemeinde um Rat und Tipps:
http://einfach-dietrich.over-blog.com/article-16315095.html
Gute Idee, wenn sich auf diesem Weg eine Selbsthilfe-Gruppe bildet, die Erfahrungen austauscht. Die Bloggerei sollte aber nicht als Ersatz für eine qualifizierte Beratung durch Arzt und
Enährungsberater bzw. Diätassistenten dienen.
Der Arzt hat die Diagnose gestellt, und gibt dem Patienten schon mal die Grundregeln mit auf dem Weg, bei Gicht, also erhöhten Harnsäurewerten, heißt das:
- Körpergewicht normalisieren, BMI < 25
- Puringehalt der Lebensmittel beachten, purinreiche meiden
- fettarme Eiweißquellen bevorzugen
- Zurückhaltung beim Alkohol
- reichliche Flüssigkeitszufuhr
- Verzicht auf's Rauchen
- vollwertige Ernährung
- für ausreichend körperliche Aktivität sorgen
Der Ernährungsberater (und da wirklich auf die Qualifikation achten - Diätassistenten, Ökotrophologen, Ernährungsberater DGE etc.) hilft, die richtigen Lebensmittel (die purinarmen, er erklärt
auch, was es damit auf sich hat...) zu finden und in die individuelle Ernährungsweise zu integrieren - und zwar so, dass man auch satt wird. Er zeigt, wie man die Purinwerte anhand
von Tabellen ermittelt, die Zufuhrempfehlungen einhält und erklärt worauf man achten muss. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen bis zu 80 % der Beratungskosten und helfen bei der Suche nach einem
Berater. Warum sollte man dieses Angebot nicht annehmen?
Wenn Betroffene untereinander Rezepte austauschen, ist das natürlich eine tolle Sache, da kann jeder aus der Erfahrung der anderen profitieren ;-)
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