Vollkornbrot, Salat, rote Bete, gelbe Rüben, grüne Äpfel, Heidelbeeren, Cranberries, Walnüsse, Rapsöl, fette Meeresfische etc. etc. Von allen Seiten werden wir mit Empfehlungen bombardiert, Dr. X. im Frühstücksfernsehen, Prof. Y. in der Frauenzeitschrift, der Trainer im Studio zitiert nationale und internationale Finess-Gurus (was auch immer die gelernt haben mögen...), die Nachbarin hat einen tollen Tipp von Dipl.blablabla.
Wenn wir das alles essen wollten, kämen wir den ganzen Tag zu nichts anderem und würden wahrscheinlich noch nicht mal fertig. Schließlich sollen wir uns auch noch bewegen und entspannen ;-).
Diese Lebensmittel haben bstimmt alle irgendeinen positiven Effekt für die Gesundheit, neudeutsch Benefit. Was aber, wenn ich das ein oder andere nun absolut nicht ausstehen kann, mich der
Verzehr Überwindung kostet oder gar Ekelempfinden verurschacht? Wird der postive Effekt dann nicht umgekehrt, oder ist es so wie einer Medizin, die umso besser wirkt, je scheußlicher sie
schmeckt?
Ich bin davon überzeugt, dass Essen nur dann einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat, wenn ich es auch genießen kann und nicht, wenn ich es mehr oder weniger reinwürge, nur weil es gesund
ist. Ich esse auch nichts, was ich nicht mag, nur weil man das halt so macht oder es "Tradition" ist (s. Krapfen). Natürlich kann sich der persönliche Geschmack ändern, und ein erneuter Versuch
später kann ja nicht schaden. Vorausgesetzt, das betreffende Lebensmittel gilt dann noch als gesund ;-).
Dann gibt es da noch die Nahrungsmittelallergien, die auch vor gesunden Lebensmitteln nicht Halt machen. Und für einen Allergiker ist ein Lebenmittel, das im schlimmsten Fall einen
anaphylaktischen Schock auslösen kann, alles andere als gesund!
Solche Empfehlungen sind meist nicht allgemeingültig, jeder muss selbst ausprobieren ob und wie er damit klar kommt und entscheiden, ob er sie umsetzt oder nicht.
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