Sonntag, 20. januar 2008
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Letzten Sommer sind sie verstärkt aufgetaucht, Spanngurte zwischen zwei Bäumen, meist knie- bis hüfthoch. Und drumherum ein paar fröhliche Leute, die dann darauf laufen, möglichst stylish springen
oder andere Kunststücke ausführen. Es wurden sogar Festivals und Meetings mit zig unteschiedlichen Lines (so nennt man diese Spanngurte) - kurze, lange, hohe, niedrige und welche,
speziell zum springen - veranstaltet.
Sieht interressant aus und scheint Spaß zu machen... Kann ich das auch? Ausprobieren! Am besten auf einer kurzen ( 6-8m), kniehohen Line. Am Anfang ist es leichter, wenn ein "bodenständiger" Helfer
die Hand reicht, denn die Line scheint ein Eigenleben zu führen und fängt an zu schwingen. Diese Schwingungen muss man irgendwie "absorbieren", jemand hat das mal "wegslacken" genannt - eine
Herausforderng an die Koordination. Nach ein bis drei Stunden schafft man die ersten paar Schritte alleine, nur nicht zu schnell aufgeben. Wenn es erst mal klappt, geht sicher auch bald mehr:
rückwärtslaufen, umdrehen, die ersten Hüpfer. Und man entdeckt dabei Muskeln, von deren Existenz man bisher nicht die geringste Ahnung hatte, spätestens durch den Muskelkater am nächsten Tag...
Es macht wirklich Spaß! Schade nur, dass jetzt im Winter die Möglichkeiten etwas eingeschränkt sind.
von équilibriste
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veröffentlicht in: lifestyle
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